Die Präzision des Ungefähren

Eine Idee ist eine Idee ist eine Idee.

Entweder sie wird gemocht oder landet unmittelbar nach Begutachtung im Nexus unterhalb des Schreibtisches. Nicht so, wenn der CD in ihr einen Gedanken sieht, den er gerne gehabt hätte. Dann bleibt der Idee der Papierkorb erspart und sie lebt weiter. Aber nicht im Kopf des CDs, sondern im Kopf desjenigen, der sie ursprünglich gehabt hat. Nur hat der sie ganz anders gehabt, muss jetzt aber versuchen, sie so zu haben, wie der CD sie gerne gehabt hätte. Das verwirrt.
Zur Lösung dieses gordischen Gehirnknotens empfehlen lang gediente Ideenhaber: nachfragen. Das ist ja eigentlich schnell gemacht. Und die Auflösung sollte doch auch kein Problem darstellen. Also forsch raus mit der Frage an den CD »Wie stellst Du Dir das denn jetzt vor?« Die entwaffnend simple Erwiderung zur Klärung der Verwirrung lautet dann meist »Anders«.

Und das hilft. Nie zuvor verspürte der Ideenhaber so viel positive Energie. Wann hätte er je solcherlei Unterstützung erfahren. Das war „Red Bull“ intravenös. Voller Einsatzwillen kehrt er an seinen Schreibtisch zurück, öffnet das Textprogramm, klickt auf „neues leeres Dokument“ und beginnt zu schreiben A-R-S-C-H-L-O-C-H.

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