Alle Jahre wieder

Jedes Jahr ab Anfang August tropfen Schweißperlen von meiner Stirn, wenn ich nur die Agenturklinke in die Hand nehme. Auf meinen Katzensöhlchen schleiche ich mich in mein Büro, grüße nicht, vermeide es zu atmen und versuche alles, unsichtbar zu bleiben. Hilft’s? Nein, natürlich nicht. Unzweifelhaft ereilt mich der Ruf …

Die Tür zu den Räumen der Geschäftsführung erscheint mir wie Rodins Höllentor. Ich trete ein, Bilder aus meinem Leben gleiten an meinem inneren Auge vorbei, ich schließe ab mit allem, was mir geschah, und bedauere, dass ich mich nicht von meinen Lieben verabschiedet habe.

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